Chronik

Jeder Ort hat seine Highlights oder interessante Ausflugsziele und reges Vereinsleben. Beginnen wir unsere Rundreise in Deschka. Es entstand als slawisches Runddorf und liegt direkt an der Neiße. Gegenüber der Neiße liegt die polnische Partnergemeinde Piensk (Penzig). Nördlich von Deschka liegt Zentendorf. Zwischen Deschka und Zentendorf befindet sich der östlichste Punkt Deutschlands. Beide Orte wurden schon als schönstes Dorf ausgezeichnet. In Zentendorf befindet sich die „Kulturinsel Einsiedel", die schon weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sein dürfte. Seit Anfang der 90er Jahre wurde durch die „Künstlerische Holzgestaltung Bergmann" ein Spiel- und Erlebnisparadies geschaffen. Jährliche Höhepunkte sind neben den Sonntags- und Feiertagsveranstaltungen die vier  großen  Feste Pyromanum, Mystum, Folklorum und Spielum. Auf der Kulturinsel gibt es das 1. deutsche Baumhaushotel. Der größte Ortsteil unserer Gemeinde ist Zodel und im Jahre 1346 als „der Zipfel, der Zoil oder der Zodel" zum erstenmal urkundlich erwähnt. Das älteste Gebäude ist die im gotischen Baustil errichtete evangelische Kirche. In ihr wurde 1710 der Namensgeber der Gerbera, Traugott Gerber, getauft. Im Jahr 2002 wurden zwei Vereine gegründet, die sich mit der Gerbera und Traugott Gerber beschäftigen. In Deutschland die Traugott-Gerber-Gesellschaft mit Sitz in Zodel (hier entstand ein Museum) und in Südafrika „The Gerbera Association South Africa" mit Sitz in Barberton. Groß Krauscha ist der Gemeindesitz der Gemeinde Neißeaue. Die erste amtliche Erwähnung als „de Crushin" erfolgte im Jahre 1315. Die Entstehung ist heute nicht mehr genau feststellbar, denn durch die Kriegsereignisse ist Groß Krauscha zu 90% zerstört worden und viele Aufzeichnungen sind verloren gegangen. Emmerichswalde entstand mit der Gründung einer reihnischen Siedlungsgesellschaft in den 30er Jahren. Dieser kleine Ortsteil liegt an der Bahnstrecke Görlitz-Berlin. Neu Krauscha entstand 1787. Leider wurde auch Neu Krauscha im Krieg fast völlig zerstört, doch nach dem Krieg um so schöner aufgebaut. Seit 1999 findet hier alljährlich im Frühjahr ein großes Vielseitigkeitsturnier auf der Reitanlage Tannehof statt. Kaltwasser liegt inmitten von Kiefernwäldern. Die erste Erwähnung 1385 als „Kaldin Wasser" geht wohl auf die Ortslage im früheren Torfmoor mit dem „Kalten Wasser" zurück. Am heiligen Abend 1918 brannte das erste elektrische Licht in Kaltwasser. Unsere Kleinen können sich im Kinderspielpark austoben. Als „Cruschow" wurde Klein Krauscha 1408 zum ersten mal erwähnt. Der Name wurde von dem slawischen „krusida = Faulbaum" abgeleitet. Das Ortsbild von Klein Krauscha wird durch die Gutsanlage und durch den idyllisch gelegenen Dorfteich geprägt.

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